HOLZTERRASSEN

Holzterrassen! Eine zeitgemäße Lösung auf Terrassen und Balkonen, Gartenwegen oder rund um den Pool. Franz macht es möglich. Für die Befestigung der angebotenen Holzarten verwenden wir Befestigungssysteme der Marke SIHGA. Von der Planung bis zur Montage erhalten Sie bei Franz alles aus einer Hand.

Ein Relikt aus alter Zeit – neu erfunden!

Früher vorwiegend aus Pfosten und Balken heimischer Lärche „zusammengenagelt“, gibt es heute sehr viele unterschiedliche Holzarten und Konstruktionsweisen.

In den letzten 20 Jahren hat sich vor allem die Bedeutung des konstruktiven Holzschutzes in den Vordergrund geschoben. Dieser ist mindestens ebenso wichtig wie die Wahl der Holzart. Ein Brett einfach auf einen Staffel zu legen und zu verschrauben ist heute nicht mehr vertretbar. Die entstehende Staunässe dazwischen führt zu vorzeitigem Verrotten des Holzes.

Hochwertige Materialen und Know-How!

Deswegen verwenden wir auch in der Unterkonstruktion nur hochwertige Bauteile und halten uns an die Empfehlungen der Holzforschung Austria. Eine Einsparung bei den Herstellungskosten durch weglassen empfohlener Details steht meist im Wiederspruch zur damit verringerten Nutzungsdauer.

Nachhaltig und umweltfreundlich!

Holz ist und bleibt das beste Material. Langlebig, nachhaltig und umweltfreundlich kann es nach sehr langen Nutzung auch noch im Kamin entsorgt werden. Daher liefern und montieren wir Holzterrassen ausschließlich in hochwertigen Ausführungen. Die verwendeten Holzarten sind in erster Linie Lärche, Thermoesche, Thermokiefer, Zeder oder Eiche, aber auch Cumaru, IPE und Teak sind möglich. Für viele dieser Holzarten gibt es Befestigungssyteme ohne sichtbare Schrauben.

Wählen Sie aus 6 Holzarten!

         

Thermokiefer und Thermosche: „Gebackenes Holz“. Durch die thermische Behandlung verändert sich die Eigenschaft der beiden Holzarten. Sie werden dunkel, statisch etwas weniger fest und sind beständig gegen Pilze und Fäulnis. Dass macht die ansonsten wenig dauerhaften Hölzer sehr viel langlebiger und formstabiler. Durch das verringerte Quell- Schwindverhalten ist eine spezielle Montageart ohne sichtbare Schrauben mittels „Gumminoppel“ in seitlich angefrästen Hohlprofilen möglich. Die Kiefer ist hierbei das astigere und weichere Holz. Die Esche hat nur wenige Äste und ist hart. Bei der Kiefer ist es besonders wichtig die rechte (kernnahe) Seite oben zu verlegen um die Schieferbildung halbwegs einzudämmen.

Die ewige Lärche passt einfach zu unserer Gegend und bleibt trotz der geringeren Bewitterungsklasse ein Dauerbrenner. Günstig in der Anschaffung und schnell verfügbar ist sie unverzichtbar für diese Anwendung. Neuerdings gibt es auch Systemanbieter die schmale und dicke Bretter mittels Spezialfräsung so fertigen, dass sie mit Kunststoffkrallen unsichtbar verschraubt werden können. Mit einem sehr günstigen Verhältnis von 100mm Breite zu 28mm Dicke sind die 3 bzw. 4m langen Dielen rift- oder halbrift- geschnitten. Damit ist die Schieferbildung stark reduziert und der konstruktive Holzschutz perfekt. Hier ist besonders darauf achten, dass die Längsstöße nicht auf einem Staffel platziert werden, sondern immer 2 Staffel nebeneinander. Dies gilt für alle Terrassen ist aber bei der nicht so widerstandsfähigen Lärche besonders wichtig.

Ein weiches Holz, das aber durch seinen aromatischen Duft und durch seine fast astfreien sehr formstabilen Bretter besticht. Eine feine Holzfaserung und die Verfügbarkeit von sehr langen Teilen macht die Zeder zu einer recht beliebten Holzart. Sie neigt praktisch zu keiner Riß- oder Schieferbildung und hat selbst in sehr lange unbehandelter Verwendung noch immer eine glatte und samtige Oberfläche. Sehr witterungsbeständig und extrem leicht! Ein eventueller Nachteil ist die Weichheit, welche bei hohem Punktdruck oder „Abstürzen“ von Gegenständen schnell zu Dellen führt. Diese reduzieren sich im Außenbereich aber durch das ständige Naß/Trocken auch wieder schnell und fallen in einer gleichmäßigen natürlichen Patina aus Gebrauchsspuren nur wenig auf. Als Unterkonstruktion ist sie nur bedingt geeignet, weil die Ausziehkraft von Schrauben nur gering ist. Es müssen sehr lange Schrauben oder besser Hartholzstaffel verwendet werden. Auch die Zeder gibt es mit unsichtbarer Verschraubung mittels der Gumminoppel.

IPE ist das ‚High-End Produkt“. Hart wie Eisen und auch fast so schwer. Zum Floßbau ungeeignet ist es als Terrasse praktisch unverwüstlich. Aufgrund der enormen Festigkeit kann man hier auch Krallenbefestigung in seitlichen Nuten verwenden. Es sind verschiedene Produktsysteme verfügbar. Systemlängen von 1 bis 3m mit Nut oder Feder auch stirnseitig zur Quasi Endlosverlegung ohne Rücksicht auf die Staffelposition. Der Achsabstand der Staffel sollte dabei aber 40cm nicht überschreiten. Oder Bretter mit Längen bis zu 6m. Fast astfrei und sehr homogen. Etwas schwieriger ist bei IPE der Transport und die Handhabung. Schon mit kleinen Terrassen ist der Transporter überladen und die Teile auf die Dachterrasse zutragen, wenn sie nicht in den Aufzug passen, ist Schwerstarbeit.

Die Eiche ist recht dauerhaft und zeigt auch noch nach vielen Jahren kaum Schieferbildung. Die Eiche hat Gerbsäure in sich, was sie zum einen resistenter gegen Pilze und Fäulnis macht, aber auch anfällig für Verfärbungen bei Metallkontakt. Ein liegengelassener Nagel oder eine Zange in Verbindung mit Feuchtigkeit führen praktisch binnen Minuten zu einem schwarzen Abdruck. Eiserne Füße von Stühlen ebenso. Allerdings sind diese Effekte b ei Bewitterung auch bald wieder weg und verschwinden in einem schönen gleichmäßigem grau. Die Bretter sind meist nur 2 oder 2,5m lang und 10 bis 14cm breit. Bei der Verarbeitung auf die Verwendung von Edelstahlwerkzeugen achten. Schrauben für den Außenbereich sollten sowieso immer aus Edelstahl sein. Eiche ist als Unterkonstruktion auch sehr gut geeignet.

Ein rotbraunes, sehr hartes und schweres Holz. Sehr gut geeignet für Flächen hoher Beanspruchung. Sofern das Holz trocken und von guter Qualität ist, ist es auch sehr Formstabil und in langen Teilen erhältlich. Für einen optisch einwandfreie sichtbare Verschraubung von Terrassendielen sollte man immer vorbohren. Bei diesem Holz muß man es auch unbedingt. Aufgrund der Härte brechen ansonsten die Schrauben gerne ab, bzw . der Schraubenkopf bleibt sonst über der Oberfläche weil er sich nicht in das Brett drücken kann.

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